Winterwanderung 2011Wie in den Jahren zuvor begab sich auch in diesem Jahr die NABU-Gruppe Rodenberg am Dienstag nach Weihnachten auf eine Wanderung durch die heimatlichen Felder und Wälder. Gestartet wurde, wie schon des Öfteren, an der Sandkuhle oberhalb von Groß Hegesdorf in Richtung Bückeberge. Ungemütlich kalter Wind wehte den Wanderern um die Ohren solange sich über die von Busch- und Strauchwerk freigelegte Feldmark bewegten. Erst in Waldrandnähe wurde der scharfe Wind gebrochen und die Wanderung nahm angenehmere Formen an. Der 2. Vorsitzende, Fritz Borcherding, führte die Wandergruppe an einen ehemaligen Steinbruch heran, zeigte den Teilnehmern Spuren ehemaligen Kohleabbaus und wusste auch recht viel über die angetroffenen Baum- und Pflanzenarten zu erzählen. Im weiteren Verlauf der Wanderung zog ein Buntspecht und wenig später eine auffliegende Waldschnepfe die Aufmerksamkeit der Wanderer auf sich. Schließlich gelangte die Gruppe nach einer längeren Strecke durch die ausgeräumte Feldflur wieder an die Sandkuhle zurück, wo Rolf, schon mit wärmendem Glühwein und einem deftigen Erbseneintopf auf sie wartete. Alle Teilnehmer waren sich einig in der Meinung, dass diese Winterwanderung trotz widriger Windverhältnisse und fehlendem Schnees, ein rundum schönes Erlebnis war, das durch die Ausführungen von Fritz Borcherding zu den Spuren heimatlichen Wirkens und Schaffens zusätzlich noch bereichert wurde. Zukünftige Wanderungen sollten neben Hinweisen zur angetroffenen Tier- und Pflanzenwelt ebenfalls weiterhin mit Informationen zur Heimatgeschichte gestaltet werden.
Pflege und Gestaltungsmassnahmen auf dem NABU- Grundstück Altenhagen II
Am Samstag, dem 05.11.2011, trafen sich aktive NABU- Mitglieder zu einem Arbeitseinsatz auf dem Grundstück in Altenhagen II. Es wurden etliche Sträucher und Bäume zurück geschnitten und Nistkästen auf dem anliegenden Pachtgrundstück sowie in der Umgebung aufgehängt. Weiterhin traf man Vorbereitungen für das Errichten einer zweiten Sitzkrücke. Ein Obstbaum, der aufgrund der Trockenheit eingegangen war, wurde ersetzt ebenso einige Heckensträucher.
Bei herrlichem Wetter ließ man sich nach getaner Arbeit die würzige Bohnensuppe aus dem neu angeschafften Suppentopf schmecken.
NABU kocht -- natürlich schmecktsErster Kochkurs im Backhaus Aktiv wurde gut angenommen
Am 10. 11. 2011 fand der erste Kochkursus unter der Leitung von Frau Hessmann im Backhaus Aktiv statt.
Nach einem gemeinsamen Begrüßungstrunk wies Frau Hessmann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die bevorstehenden Aufgaben ein.
Mehrere Gänge wurden gefertigt:
-- eine Kürbissuppe mit gebratenen Pilzen
-- Wirsingröllchen mit Möhren-Pinienkern-Ricotta-Füllung
-- Hähnchenfrikadellen mit Lauch-Trauben-Gemüse
-- als Nachtisch: Apfel-Crumble
Nachdem die Speisen zubereitet waren, setzte man sich gemeinsam an den Tisch, und ließ es sich bei einem Gläschen Wein schmecken. Bei guter Stimmung wurden u. a. Erfahrungen beim Zubereitungsvorgang ausgetauscht und weitere Ergänzungsvorschläge gemacht; so sehr war man in die Gespräche vertieft, dass man darüberhinaus die Zeit vergas. Erst um 22:00 Uhr -das Ende der Veranstaltung war für 21:00 Uhr vorgesehen- brachen die ersten Teilnehmer auf.
Der Wiederholungskurs findet am 17. 11. ebenfalls um 19:00 Uhr im Backhaus Aktiv statt. Er ist bereits ausgebucht.
Zum Vogelzug ans Steinhuder MeerUm den herbstlichen Vogelzug zu beobachten, machte sich eine kleine Gruppe von Naturfreunden unter der Leitung des NABU Rodenberg am Sonntag, dem 23. 10.,auf den Weg ans Steinhuder Meer. Mit Spektiv und warm eingepackt - es war morgens noch recht frisch - machte man sich von Winzlar aus auf den Weg in die Meerbruchswiesen. Recht bald wurde eine Gruppe von Silberreihern ausgemacht, die sich in größerer Entfernung in der Krone eines Baumes fand. Mit Fernglas und insbesondere durch das Spektiv waren sie gut zu beobachten. Den Graugänsen auf den Wiesen konnte man mit bloßem Auge bei der Nahrungsaufnahme zusehen. Ein besonderer Höhepunkt der morgendlichen Exkursion war die Beobachtung eines Kleinspechtes. Kraniche wurden nicht gesichtet, es herrschte auch Unsicherheit, ob die Großvögel das Steinhuder Meer auf ihrem Zug nach Süden schon passiert hätten. Bei den bis dahin milden Temperaturen musste man bald davon ausgehen, dass die großen Kranichkeile wohl noch zu späterer Zeit zu beobachten wären.
Nach zweieinhalbstündiger Wanderung begab man sich auf den Heimweg und freute sich schon auf eun wärmendes Mittagessen.
Schau- und Aktionstag auf dem GrabelohIm Rahmen der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements haben wir am Samstag, dem 24. 09.2011, wieder einen Schau- und Aktionstag durchgeführt.
Vorausgegangen waren mehrere Arbeitseinsätze an mehreren Tagen. Das Grundstück musste vom Erlenaufwuchs befreit, das Gras gemäht und zusammen gerecht werden. Am Aktionstag selber haben wir eine Sitzkrücke für Greife aufgestellt, die den Vögeln Ansitze auf zwei Etagen bietet. Besonders haben wir uns über den Besuch der Barsinghäuser Delegation gefreut; bei herrlichem Wetter gab es wieder einen interessanten Gedankenaustausch.
Vogelwelt von A bis Z an den Rodenberger KlärteichenDie Auswertung der niedergeschriebenen Vogelbeobachtungen an den Rodenberger Klärteichen in den Jahren 2008 bis 2011 hat auch für die Mitglieder des NABU Rodenberg ein überraschendes Ergebnis geliefert: nahezu ein Drittel (genauer 63 von 212) der in Niedersachsen vorkommenden Brutvögel konnten auf den Teichen oder in deren näherer Umgebung beobachtet werden; von A wie Amsel bis Z wie Zwergtaucher.
Die Ergebnisse zeigen einmal mehr, wie wertvoll dieser einzigartige und bisher durch geringe Störungen wenig beeinträchtigte Nahrungs- und Brutbiotop für die heimische Vogelwelt ist, stellt doch die Teichanlage sieht man einmal von mehr oder minder wassergefüllten vergleichsweise kleinen Regenrückhaltebecken ab das einzige größere, stehende Gewässer in der Samtgemeinde Rodenberg dar. Sechs verschiede Entenarten, darunter Raritäten wie Krickente und Löffelente, ferner Weiß- und Schwarzstorch sowie Grau- und Silberreiher waren an den Teichen u. a. zu beobachten.
Rote Liste Arten
Gefährdete Vögel werden in Niedersachsen seit 1974 in einer sog. Roten Liste erfasst. Diese Liste gibt Auskunft über Gefährdungsgrad; Kategorie 0 bis 3 Häufigkeit. Bestandsentwicklung in den letzten 10 bis 2 Jahren der Vögel. Ferner wird in der Roten Liste das Land Niedersachsen in naturräumliche Regionen gegliedert; für den Landkreis Schaumburg sind dies die Regionen Börde sowie Weser- und Leinebergland.
Welchem Zweck dient die Rote Liste
Die Rote Liste ist die wesentliche Grundlage für das gesamte Naturschutzhandeln, insbesondere für die Fachplanungen für die Bewertung von Lebensräumen für die Bilanzierung von Eingriffen für die Festlegung von Ausgleichsmaßnahmen.
An den Teichen festgestellte Vögel der
Gefährdungskategorie 3 (gefährdet): Eisvogel, Krickente, Kuckuck, Rauchschwalbe, Zwergtaucher
Gefährdungskategorie 2 (stark gefährdet): Kiebitz, Rotmilan, Schwarzstorch
Gefährdungskategorie 1 (vom Erlöschen bedroht): Flussuferläufer, Löffelente.
Kopfweiden schneitelnZu ihrem ersten Arbeitseinsatz im neuen Jahr kamen Mitglieder der NABU-Gruppe Rodenberg am Samstag, dem 15. Januar, zusammen. Längs des Soldorfer Baches mussten Kopfweiden von ihrer schweren Last befreit werden, da sie sonst auseinander zu brechen drohen. Nach 18-Mannstunden waren sechs kräftige Weiden zurückgeschnitten. Armdicke, ca. zwei Meter lange Stecken sowie dünne Weidenruten fanden sogleich Verwendung für die Umzäunung eines Bauerngartens, der bei der Stadtschule Rodenberg angelegt wird.
Altenhagen II StreuobstwieseNABU - Biotop in Altenhagen wächst weiter.
Bereits beim Kauf der Fläche war geplant, einen größeren Teil als Streuobstwiese zu gestalten. Am letzten Oktoberwochenende wurde dieser Plan nun umgesetzt: 10 Obstbäume wachsen jetzt auf der Wiese und tragen hoffentlich im nächsten Jahr schon Früchte. Verwendet wurden ausgewählte alte Sorten, die wenig krankheitsanfällig sind und sich gut für einen Streuobstanbau eignen. Dies ist auch wichtig, weil die Bewirtschaftung der Fläche und der Bäume nach den Kriterien für den Ökolandbau erfolgen soll.
Charakteristisch für Streuobstwiesen ist der Einsatz von Hochstämmen und ein größerer Pflanzabstand von ca. 10 Metern. Die weniger intensive Obstnutzung gegenüber den Obstplantagen lässt viel Platz für eine artenreiche Wiese, auf der zahlreiche Insekten- und Spinnenarten ihre Nahrung finden. Dies wiederum ist die Grundlage für eine große Artenvielfalt bei Vögeln oder Säugetieren. Gerade zwischen den großen Ackerschlägen in der Nachbarschaft ist ein solches Biotop als Nahrungs- und Rückzugsraum sehr wichtig.
Bau von Insektenhotels in Altenhagen IINeue Heimat für Insekten in Altenhagen
Die Kinder- und Jugendgruppe des NABU hat mit Hilfe von Erwachsenen auf der Blumenwiese in Altenhagen zwei neue Hotels für Insekten errichtet. Bereits im Vorfeld war die Konstruktion aus unbehandelten Balken und Brettern aufgestellt worden. Viele kleine Helfer bastelten dann die eigentlichen Unterkünften für Hummeln, Wildbienen und Schwebfliegen und vervollständigten die beiden Hotels: Große Holzstücke wurden mit Löchern (Durchmesser 6 - 10 mm) versehen, in denen später die Solitärbienen wohnen sollen. Alte Blumentöpfe wurden mit Lehm verfüllt, festgestampft und ebenfalls mit unterschiedlich großen Löchern versehen. In diesen selbst gebauten Lehmziegeln sollen später u. a. Mauerbienen ein zu Hause finden. Bambus, verholzte Pflanzenstengel und Schilfmatten wurden zerschnitten ebenfalls verbaut. Bereits im nächsten Jahr wollen die Kinder überprüfen, ob die Hotels gut angenommen werden.
Tag der offenen Tür in Altenhagen IIIm Rahmen der bundesweiten "Woche des Ehrenamtes" fand am 25. September 2010 eine Infoveranstaltung auf dem NABU Grundstück in Altenhagen statt. Dabei wurden den interessierten Besuchern die bisher durchgeführten Arbeiten auf dem NABU Grundstück vorgestellt. Direkt neben der neu aufgestellten Sitzbank wurde mit mehreren Informationstafeln erläutert, warum sich der NABU für die Entwicklung der ehemaligen Ackerfläche einsetzt und wie diese Fläche weiter gestaltet werden soll. Auch für das leibliche Wohl der Besucher war gut gesorgt: neben frischem Kaffee wurde auch Kuchen angeboten. Leider kamen aufgrund des schlechten Wetters und der kühlen Temperaturen nicht so viele Besucher wie erwartet.
Den Tag der offenen Tür nutzte auch die Kinder- und Jugendgruppe für eine Exkursion über das Grundstück. So wurden Pflanzen und Tiere bestimmt und die neu geschaffenen Himmelsteiche besichtigt. Mit Becherglas und der eigens für die Kinder und Jugendlichen angeschafften Stereolupe konnten selbst kleinste Lebewesen genau untersucht werden. Zudem wurden aus Papier, Stöcken und Korken kleine Wasserräder gebaut, die im angrenzenden Bach auf ihre Funktionsfähigkeit getestet werden konnten.
Wanderung zu den WaldeidechsenIm Reich der Lurche und Nadelbaumspezialisten
Naturkundliche Wanderung auf dem Bückeberg/ Wanderung mit dem NABU
Auetal/Obernkirchen (mj). Der Naturschutzbund (NABU) Auetal und die Ortsgruppe Rodenberg, laden zu einer naturkundlichen Wanderung auf dem Bückeberg ein.
Unter der Leitung von Marc Jameson, Jugendwart der Ortsgruppe Auetal startet die Exkursion am Sonntag, 14. Juni um 10:00 Uhr auf dem Parkplatz am Event-Gasthof Walter zum Bückeberg/Obernkirchen. Von dort aus geht es ins Reich der geheimnisvollen Bergunke und ein Fenster in die Urzeit wird geöffnet. Nach drei Stunden Endet die Aktion um 13:00 Uhr auf den Parkplätzen des Eventgasthofes.
Mitgebracht sollte festes Schuhwerk und angepasste Kleidung, bei Regen fällt die Aktion aus.
Die Aktion ist kostenfrei und es bedarf keiner Anmeldung.